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Mittwoch, 19. Februar 2014

es passieren keine wunder



Morgen Morgen,
lange habe ich nix mehr geschrieben, aber mir war auch nicht wirklich zum schreiben, ich musste mich erstmal erholen .
Am 29.1 bin ich ja für eine Woche ins Krankenhaus gegangen.
 Ich hatte keine zu große Erwartungen aber so das sich mein Allgemeinzustand etwas lindert, aber dem war nicht so ,im Gegenteil. Danach hatte ich das Gefühl ich bin noch tiefer gefallen, körperlich wie auch mental.
Ja und aus dem Emotionalen tief musste ich erstmal wieder raus und langsam schaue ich wieder etwas nach vorne. Ich habe einige Entscheidungen getroffen , Ich habe mich jetzt in einem Schmerzzentrum angemeldet, versuche einen guten Psychotherapeuten zu finden der sich mit Trauma auskennt und werde mein Trauma aufarbeiten, vielleicht liegt darin ein Teil des ganzen.
Meine alternativen werde ich weiter verfolgen wie Akkupunktur, Physiotherapie .  
Derweitern habe ich einen Entschluss gefasst.
Ich habe soweit es ging alle meine Ausstellungen abegesagt . Arbeit lenkt mich zwar immer wieder ab und für den Moment tut es gut, aber danach falle ich um so tiefer oder bewältige sie nur noch mit letzter Kraft und das ist ein falscher Weg.
Ich habe zwar die Einzelausstellung bei uns in der Galerie abgesagt aber die Einzelausstellung im Kulturwerk steht im März sowie die Ausstellung mit unserem Team in der Rechtsanwaltkanzlei.
Im April die 5 Aprilaprilausstellung und im Mai Kunsttour Heinzberg im Wasserturm Wegberg.
Aus diesen Ausstellungen kam ich nicht mehr raus.
Aber bis auf weiteres habe ich sonst alles abgesagt.
Ausstellungen kosten mir einfach zuviel Energie so dass ich mich ständig davon erholen muss und keine Kraft für Neues bleibt.
Ich möchte auch einfach mal wieder mehr in meinem Atelier sein um Neues zu beginnen, neues in der Malerei und auch in der Zeichnung.
Jetzt versuche ich erstmal weiter zu kämpfen, was mir nicht leicht fällt wenn man schon die letzten drei  Jahre kämpft.

Lasst es euch gut gehen und passt schön auf euch auf.
Bussel



Dienstag, 11. Juni 2013

Tagebuch vom 22.5

Tagebuch 22.5…. 11.6.2013

Am Sonntagmorgen ich gut gelaunt vom Vortag als ich bei einer Tasse Kaffee ein bisschen durch Facebook stöberte.. Nix ahnend was mich erwartet und plötzlich durch reinen Zufall dachte ich, ich traue meinen Augen nicht. Da sah ich das Foto vom Unfallauto wo ich drin saß. Von einer Sekunde auf die andere bin ich wieder von meiner Vergangenheit eingeholt worden und alles kam zurück. Der Unfall, die Folgen das Zwischenmenschliche.
Da hat er doch tatsächlich das zerstörte Auto als sein Profilbild genommen.
Wie krank muss man sein, wie unsensibel und oberflächlich. Ich bin davon so fertig und seit dem geht es mir mehr als schlecht und nun weiß ich das ich das alles noch nicht verarbeitet habe. Ich dachte das erstemal das es langsam aufwärts geht und mir seit Tagen recht gut geht . Ich hatte wieder Lust neues zu starten die Schmerzen wurden erträglich und leichter zu ertragen alles wurde leichter und jetzt habe ich das Gefühl , das Ganze hat mich um Monate zurück geworfen.
Freunde haben mir geraten es ihn zusagen was es bei mir ausgelöst und gelöst hat.
Es ist mir so schwer gefallen es ihn zusagen weil ich denke warum , verstehen tut er es eh nicht und was geht es ihn an wie es mir geht weil er hat sich nie wirklich dafür interessiert , wenn wir uns Zufällig getroffen habe kam nur irgendeine Oberflächige Konversation zustande und sobald es um mich ging wurde es ein wenig lächerlich abgetan..Zuerst dachte ich ok ist eine Art damit klar zukommen auch wenn es mich immer wieder hart getroffen hat auch das niemals ein Anruf oder ein Besuch stattgefunden hat , einfach mal zu fragen wie es mir geht.
Aus den Augen aus dem Sinn, ich war austauschbar und all die 7,5 Jahre waren nix , nicht mehr als nur eine Oberflächige Scheiß und ich dachte immer uns verbindet eine tiefe Freundschaft. Ernüchterten zuerkenne das ich in einer Illusion gelebt habe die nur solange funktionierte solange ich funktionierte.
Ich habe mir einen Ruck gegeben und dachte ok Ela sei mal nicht immer so Stolz und Stur. Ich habe ihn geschrieben was dass alles bei mir auslöst und welche körperlichen und physischen Schmerzen man mir damit zufügt, wenn ich sehe wie geschmackvoll er damit umgeht. Dass es für ihn vielleicht nur noch bedeutungslos witzig sei aber für mich nicht. Ich versteh nicht warum man sich damit so profilieren muss. Er soll glücklich sein das ihn und die anderen zwei nix passiert ist aber nicht so makaber und gedankenlos sein.
Ich habe ihn gefragt ob er es rausnehmen kann wenn ich ihn jemals etwas bedeutet habe..
Tja und es ist immer noch da. Was soll ich davon halten..
Aber ok ich muss damit klar kommen. Ich frage mich nur warum schüttelt man mir ständig neues Salz in die Wunde.
Aber jedes Salz was ich ausspüle macht mich nur Stärker und ich hoffe ich werde es irgendwann schaffen alles zu vergessen zu verarbeiten und ab zu schließen.
Ich sollte es auch mal positiv sehen , heute weiß ich das es nur eine Oberflächige vorheuchelte und verlogene Freundschaft war die nur funktionierte als ich noch fit war.
Dann sollte ich wieder all meine kleine Schritte sehen die ich mache und mich auf Neues freuen.
Ich versuche es .

Mittwoch, 22. Mai 2013

22.5.2011 heute ist wie geburtstag..

22.5.2013
Heute genau vor zwei Jahren , ein Tag in meinem Leben wo sich mein Leben von einer Sekunde auf die andere verändert hat. Nix ist mehr wie es war, einiges habe ich wieder erkämpft erarbeitet aber vieles ist für immer verloren.Heute vor einem Jahr war die letzte Op und ich dachte yeah , jetztgeht alles Bergauf und der Albtraum hat ein Ende.

In manchen Situationen ist alles wieder präsent , aber im großen und ganzen denke ich darüber nicht nach und versuche alles so zu nehmen wie es ist auch wenn es mir oft nicht leicht fällt wenn man ständig an die Körperlichen Grenzen stößt , die schnell erreicht sind.
Ich habe viele Höhen und Tiefen erlebt und manchmal stand ich kurz davor aufzugeben, aber irgendwas hat mich immer wieder davon abgehalten. Die Hoffnung , mein innere Schweinehund der nicht aufgeben will , weil er kämpfen will und sich sagt irgendwann kann ich wieder alles. Mir selbst zu beweisen das ich die Kraft und die Stärke habe und ganz wichtig weil ich mein Leben mag.
Manchmal sehe ich die ganzen kleine Schritte nicht, die ich täglich mache und die Beschwerden und mein körperliches Dasein überwiegt. Doch dann habe ich gute Freunde an meiner Seite die mir genau das aufzeigen was ich nicht sehe und mir sagen wieviel ich erreicht habe .
Ich kann mich besser Bewegen , ich kann wieder hier und da zeichnen auch wenn es oft alles von mir abverlangt, ich bin alleine nach Berlin mit dem Auto gefahren , ich laufe mit meinen Hund wieder unbeschwerter durch den Wald, ich habe wieder Lust auf neue Projekte, ich kann die Kamera länger in der Hand halten , länger durch Straßen laufen, banale Dinge wie kochen, Haare waschen, mal das Haus ein wenig zu säubern.. ach da gibt es einiges was mir ich jetzt gar nicht alles einfällt.
Das alles klappt schon viel besser , nur oft merke ich nicht schnell genug wo meine Grenzen sind , ich kann das nah wie vor nie wirklich einschätzen oder bin in etwas so vertieft das ich die Grenzen nicht wahrnehmen oder vielleicht auch nicht will.
Nach zwei Jahren laufe ich immer noch zweimal die Woche zu meinen Physiotherapeut, zu meinen Akupunkteur (chinesische Medizin )und zu meiner Homöopathin. Ich bin froh dass ich diesen Weg gewählt habe anstatt mich täglich mit irgendwelchen Schmerzmittel und Muskelrelaxer etc.. voll zu pumpen. Hier und da immer da wo ich fast aufgegeben hätte habe ich es versucht mit dem Resultat das es nicht wirklich was gebracht hat und letztendlich mir davon oft schlecht war und ganz Nebenbei an die Nebenwirkungen gedacht habe.
Hätte ich all die Sachen genommen wäre mein Körper jetzt Kaputt, mein Leber und sonstige Organe.
Manchmal denke ich , es muss doch ein Grund habe, warum meine Muskeln schmerzen und nicht locker lassen wollen und das Ganze nicht völlig ausheilt.. Mein Physiotherapeut, meint er fängt immer wieder bei null an und wir suchen nach Lösungen, sowie meine Akupunkteur und meine Homöopathin. Irgendwas muss bei mir im Unterbewusstsein blockieren, nur kenne ich die Lösung nicht, ganz schön deprimierend.
Laut Ärzte braucht es Zeit und ich soll mir die Zeit geben, aber nach der Frage werde ich jemals wieder ganz frei Leben können , kommt immer nur ein Mitfühlender Blick und dann es wird besser haben sie Geduld und machen sie weiter so wie bisher .

Das ganze was mir passiert ist hat nicht nur negative Seiten , denn man lernt vieles mit anderen Augen zusehen, man schätz kleine Dinge man erfreut sich an Sachen die man vorher vielleicht nie oder so gut wie keine Aufmerksamkeit geschenkt hat . Man lernt neue Menschen kennen und schätz umso mehr die Menschen die einen Unterstützen und für einen da sind. Man erfreut sich über kleine Dinge des Lebens und man hat gemerkt wie schnell ein Leben vorbei sein kann.

Ich habe für die Zukunft neues geplant
Ich will wieder mehr Ausstellungen machen ,
mit Kindern arbeiten
mehr reisen
und ganz wichtig autark sein.. das ist mir sehr wichtig, ich habe erfahren wie schnell man austauschbar ist und wie schnell man fallen gelassen wird wenn man nicht mehr funktioniert.. und das will ich nie wieder durchleben.
also werde ich laufe des Jahres damit beginnen mir wieder ein Laden zu suchen
wo ich Ausstellungen organisieren kann, wo ich arbeiten kann und Kurse anbieten kann.
Den einen oder anderen nehme ich mit rein weil es doch leichter ist Kurse zu mehren anzubieten und unterschiedliches.

Ich werde darüber berichten..

Es geht weiter und mit einem Lächeln und ein wenig Humor geht alles viel leichter.
Ich liebe das Lachen .


Sonntag, 30. Dezember 2012

Zwischenbericht dez 2012 - 22.5 .11







Zwischenbericht dez.
19 Monate ist es nun her und 8 Monate nach den letzten OP´s und langsam tut sich was, die Wunde geht zu. Im Moment werde ich getappt was mir eine Erleichterung bringt.
Anfang des Monats habe ich ein MRT gemacht bekommen und ich bin froh das dabei heraus gekommen ist das meine HWS zwar nicht optimal verheilt ist und die Schauben nicht optimal liegen aber kein Grund dafür besteht es jetzt nochmals operieren zulassen die Gefahr ist einfach zu groß und ob ich dadurch problemloser lebe ist dahin gestellt könnte sich auch verschlimmern.
Ich bin so froh das ich Ärzte um mich herum habe denen ich vertraue, laut Gutachter wäre ich ja mittlerweile noch ein paar mal unter das Messer gekommen und hätte vermutlich jede Menge neues Metall im Rücken aber so yeah bin ich zufrieden.
Die Ärzte hier im Luisen sind einfach klasse die Behandlung hört nicht nach der Op auf und Tschüß nein ich bin mehr als ein halbes Jahr ganz lieb aufgenommen worden und behandelt und auch jetzt noch wenn was ist kann ich jeder Zeit des Morgens um 8.00 Uhr da sein.. Das ganze Unfallteam ist einfach toll so nach mehr als ein halbes Jahr habe ich schon das Gefühl gehabt ich gehöre zum Inventar 
Wie geht es mir sonst, ich kann mich besser bewegen , habe jetzt einen neuen Physiotherapeut und eine gute Homöopathin und einen guten Osteopathen und alle drei versuchen mich wieder fit zubekommen. Muskulär habe ich nah wie vor wahnsinnige Probleme sobald ich etwas mache brennen und schmerzen die Muskeln im Schultergürtelbereich so dass ich nicht mehr in der Lage bin viel zu machen und dann halt noch die Wirbelkörper. Ich hoffe das dies bald aufhört denn manchmal habs einfach keine Lust und Kraft mehr.
Ich darf jetzt mit leichtem Kraftaufbau beginnen und hoffe das ich das Ganze langsam in den Griff bekommen. Wodrauf freue ich mich, wenn ich morgens aufstehe und mal nix spüre und nicht das Gefühl habe ich müsste meinen Rucksack ausziehen denn so ein Rucksack kann im Laufe des Tages verdammt schwer werden. So schwer wie mein Rucksack wird so schwer werden auch meine Gedanken und desto mehr Zeit vergeht desto mehr merke ich das ich ganz orientierungslos werde und merke das nix mehr so ist wie es mal war und ich nur schwer den Weg zurück finde, ein Zurück wird es nicht geben einen neuen Weg muss ich finden nur den zu finden fällt mir äußerst schwer . Irgendwie bin ich so Perspektivlos und Existenzlos.
Von malen und zeichnen bin ich immer noch weit entfernt aber manchmal merke ich wie ein verlangen kommt ich sehe das mal als ein langsames heran tasten. Aber im Moment habe ich die Kraft den Kopf nicht dazu.
Meine Homöopathin meint ich könnte noch nicht den Weg zurück finden und das mit der Heilung läge auch mit daran das in mir einfach noch zu viele Baustellen wäre. Ich müsste erstmals mit einiges abschließen und meine innere Wut loswerden und meine innere Stärke finde und mich selbst wieder liebe erst dann könnte ich wieder kämpfen.
Ich habe nicht das Gefühl das ich Kampflos aufgebe aber ich merke immer mehr dass mir einfach manchmal die Kraft fehlt.
Ich lese gerade das Buch von Byron Katie
„Wer wäre ich ohne mein Drama „
Naja ich habe angefangen aber merke dass ich mich innerlich ein bisschen dagegen wehre es zu lesen, aber vielleicht erkennen ich einiges besser wenn ich es gelesen habe.

Noch 2 Tage dann haben wir 2013 und ich habe mir bis jetzt noch keine neuen Vorsätze vorgenommen.
So das war es erstmal……….




Samstag, 3. November 2012

Zwischenbericht 22.5 basisch soll es sein



Zwischenbericht Basisch 22.5

Seit einer Woche nun geht es langsam bergauf, dank Sabine.
Nachdem ich die letzten Wochen fast durchgedreht bin und nicht mehr wusste wie es weiter gehen soll, weil sich nicht wirklich etwas an meinen allgemeinzustand geändert hat, eh schlimmer als besser.
Sabine klassische Homöopathie ist immer ein paarmal im Jahr in Aachen für eine Woche für ihre alte Patienten. Bis lang habe ich es immer wieder es verpasst oder fühlte mich nicht danach oder war im Krankenhaus etc. Aber diesmal hat es geklappt.
Zuerst hat sie festgestellt das mein Körper viel zu sauer ist und das dadurch kein Fluss stattfindet und ich völlig ausgelaugt bin so das meine Selbstheilung nicht in Gang kommt , weil mein Körper ständig in Aktion und es alleine so nicht schafft.
Jetzt werde ich die nächsten 8 Wochen basisch leben. Hört sich gut an aber die ersten Tage ging es mir wahrlich nicht gut. Ich habe entgiftet in wahrsten Sinne.
Basische Essen bedeutet Gemüse und Obst aber auch nicht alle Sorten, dazu noch Akazien-Linden Honig, Dinkel und Buchweizen Hirse …
Die ersten Tage ist es mir verdammt schwer gefallen auf alles zu verzichten, ich darf keine Milchprodukte , Käse , Brot, Zucker, Reis , Nudel außer Dinkelnudeln und und…
Auf was ich nicht verzichte ist mein Kaffee aber dafür trinke 2 l Kräutertee am Tag dazu.
Man gewöhnt sich daran und ich muss sagen meine Energie kommt langsam zurück.
Für die Wunde habe ich Salbe , Spray und eine Tinktur bekommen aus dem Haus der Bienen. Langsam tut sich da auch etwas , die Rötung ( Entzündung geht zurück ) und die Wunde selbst sieht auch schon ganz anderes aus.
Ganz wichtig ich habe kein Muskelbrennen mehr..Meine Muskulatur hat mir den Verstand geraubt , lag aber an der Übersäuerung , aber jetzt durch die neue Ernährung fängt sie sich ganze langsam. Ich muss mich zwar noch schonen aber fühle mich viel besser und jetzt hoffe ich das die Krankengymnastik und die Massagen und das leichte Kraftaufbautrainig ihre Wirkung hat .
Ich bin so froh , ich weiß nicht wie lange ich das noch durchgehalten hätte Anderthalbjahre ist einfach zu viel für mich.
Homöopathen sind nicht gleich Homöopathen , man muss schon verdammt gute haben, weil homöopathisch habe ich ja schon die ganze Zeit durch gemacht.
Als nächstes werde ich wieder mit Akkupunktur anfangen, aber eins nach dem anderen, erstmal möchte ich sehen was übrig bleibt an Schmerzen und Bewegung wenn die wunde ausgeheilt ist.
Jetzt drück mir mal die Daumen, dass es diesmal gut wird.
Ich möchte doch irgendwann wieder meinen Pinsel schwingen können wenn meine Kopf endlich mal vom Ballastfrei ist . Im Moment bin ich immer noch weit entfernt davon aber ich merke das ich wieder Lust bekomme auch wenn ich es noch nicht umsetzen kann.
Im Moment beschäftige ich mich mit dem kochen und ich hasse kochen, aber ich merke gerade das es sogar Spaß machen kann und ich hätte nie gedacht dass ich einiges an gutes basisches Essen machen kann.
So das war es erst mal wieder.

Montag, 22. Oktober 2012

22.10 Zwischenstand



Heute genau 18 Monate ist schon eine verdammt lange Zeit und immer noch ist kein Ende zusehen. Von Mai `11 bis Mai`12 und bis jetzt und wir haben fast November...
Am Freitag bei meiner Routineuntersuchung im Krankenhaus hieß es, ich hätte es bald geschafft.
Ja das habe ich schon mal gehört und seitdem sind weitere Monate vergangen und immer noch ist eine Stelle offen und die ist sehr ausdauernd... Langsam glaube ich nicht mehr daran denn mein Allgemeinzustand ist alles andere als optimal bzw gut. Langsam verliere ich an Geduld, Kraft und Energie und weiter ist alles was ich tue Tagesformabhänig.Es macht keinen Spaß mehr und keiner kann mir sagen in wie weit ich jemals Schmerzfrei leben kann und was ich irgendwann wieder darf und kann.
Ich habe jetzt eine super liebe Bekannte getroffen und gehe zweimal die Woche zu ihr zur Massage und bald zu einem Bekannten von ihr Physiotherapeut und Osteopathen und dann hoffe ich dass beide zusammen mich irgendwie wieder ein wenig fit bekommen. Ich habe jetzt wieder angefangen etwas Krafttranig zumachen und übe weiter an meiner Haltung. Mittlerweile habe ich mein zweites Gutachten und das sieht alles andere als gut aus. Darin wird betont dass meine HWS nicht durchknöchert ist und die Schrauben auch dort eine Fehllage habe recht nähe Wurzelkanal. Meine BWS ist auch alles andere als super, habe eine Skoliose , Krümmung und noch einiges mehr …… Man rät mir ich solle es erneut operieren lassen, mein Arzt ist da etwas andere Meinung und ihn vertraue ich mehr. Solange ich keine extremen Schmerzen dort habe mit Ausfallerscheinungen lasse ich nix machen, ferner ich würde das ganze gar nicht schaffen die Stärke hätte ich nicht. Meine Probleme sind mehr BWS und Muskulär. Keiner könnte mir nach einer erneuten OP sagen ob es mir besser geht oder vermutlich noch schlechter und ich will du kann das nicht durchleben . Vielleicht muss ich es irgendwann mal aber jetzt nicht.
Ich war überzeugt davon das ich nach einem Jahr wieder fit bin und mein Leben wieder Leben kann und jetzt bin ich davon immer noch weit entfernt und an malen zeichnen und sonstigem bin ich weit entfernt. Es ist so als wäre alles ausradiert und finde keinen Weg dahin. Manchmal spiele ich mit dem Gedanken alles an den Nagel zu hängen .
Gestern habe ich nach langer Zeit nochmals Fotos gemacht und es hat auch Spaß gemacht nur wenn ich mir dann wieder die Konsequenzen betrachte kann ich mich nicht wirklich freuen auch wenn es ein Schritt in richtiger Richtung ist. Für den Moment lässt es mich viel vergessen und überspiele vieles aber wenn man danach wieder zusammen bricht wie ein Kartenhaus ist es nicht mehr lustig. Aber versuche mal dran zubleiben muss halt nur mehr Pausen einlegen und nicht übertreiben.
So das war es auch wieder mit meinen kleinen Zwischenbericht.
Ich bin gerade froh darüber dass das Wetter noch so sommerlich ist aber der Winter steht schon vor der Türe und finde es erschreckend das es schon fast November ist.

Mittwoch, 19. September 2012

neuer Zwischenstand |22.5.2011| heute



Morgen Morgen,

heute sind es genau 5 Monate her nach den letzten 4 Op`s..von April bis Mai das ist der Wahnsinn und es ist immer noch nicht geheilt. Mittlerweile sind es 17 Monate nach dem Unfall. Ich frage mich langsam wann hat das ganze mal ein ENDE. Ich habe echt keine Lust mehr und es ist frustrierend nicht zu wissen wann es endlich vorbei ist und wie es danach aussieht, ob ich irgendwann wieder so fast normal leben kann ohne das ich ständig zusammenbreche . Was heißt normal, normal wird nix mehr aber wenigstens so dass ich einiges machen kann ohne jedes Mal danach in ein tiefes Loch zufallen und Tage brauche mich davon zuerholen. Einfach mal wieder schöne Dinge im Leben zu genießen .Im Moment ist alles anstrengend und schmerzend ob ich auf eine Ausstellung gehe oder Geburtstage feiere mich unter Menschen aufhalte oder banale Dinge im Haus mache. Von malen und zeichnen möchte ich gar nicht reden davon bin ich weit entfernt.
Alle 2 bis 3 Tage wandere ich morgens um 8.00 Uhr zur Kontrolle ins Krakenhaus und werde lächelnd begrüßt und alle sind zufrieden und sehen langsam eine Heilung und weiter heißt es haben sie Geduld. Ich sehe es nicht das es besser wird und habe höchstens das Gefühl das mir meine Muskeln und Knochen ständig einen neuen Streich spielen. Das Wort Geduld ist mir mittlerweile sehr unsympathisch geworden und zwingt mich dazu mich weiter zuschonen, was mir äußerst schwer fällt. Was heißt schonen den ganzen Tag mich still halten oder wie soll ich das verstehen weil manchmal sind es die kleinsten Dinge die mich umwerfen sei es die Runden durch den Wald mit meiner kleinen , zuviel Pc, vielleicht mal ein bisschen aufräumen mal was nettes kochen ,oder mal eine Zeichnung oder einfach mal unter Menschen gehen . Ich kann es nie im Voraus sagen und alles ist nah wie vor Tagesformabhänig. Manchmal habe ich Lust einfach aufzugeben, aber was soll ich noch aufgeben , vielleicht sollte ich täglich mein da sein begrüßen und den Zustand umärmeln.
Es hört sich vielleicht jetzt so an als würde ich den ganzen Tag nur Frust schieben nein natürlich tue ich das nicht ich versuche schon damit klar zukommen und genieße kleine Momente die mir immer wieder die Kraft geben weiter zukämpfen.




Am 29.9 ist die Aachener Kunstroute und unsere Galerie als wir Artikler und Gastkünstler sind dabei und ich auch. Hätte ich gewusst dass ich bis dahin immer noch nicht fit bin hätte ich womöglich abgesagt und mir diesen Stress nicht zugetraut. Irgendwie wird mir das ganze auch gut tun und ferner will ich ja nicht noch weiter von der Bildfläche verschwinden denn es geht verdammt schnell das man aus der Szene verschwindet. Das ganze kostet schon viel Kraft und Energie aber langsam nimmt es Formen an auch wenn ich noch nicht fertig bin.
Im Moment zieht mich das ganze mehr runter als das es mich aufbaut, wenn man ständig merkt man stößt an seine Grenzen aber meine Objekte werde ich weiter voran treiben und bis nächste Woche wird es auch fertig sein. Ich sollte Stolz ich warte mal ab wie sich das ganze noch entwickelt.


Freitag, 10. August 2012

Entwarnung



Moin Moin,

Entwarnung,

ich war gestern bei meinen Wirbelsäulenspezalisten und habe mir eine zweite Meinung eingeholt.
Es besteht kein Grund das ich erneut an der HWS operiert werden muss, solange ich da keine Probleme habe, hätte ich akut Probleme dann könnte ich mich nicht bewegen vor schmerzen .
Die Gefahr besteht immer und auch das eine Schraube brechen kann, aber erst dann wäre eine Op von nöten. Es ist ja nun kein kleiner Eingriff und ich weiß wovon ich rede. Es ist zwar nicht ganz durchgeknöchert und es wird sich daran auch nix mehr ändern, aber damit kann ich leben und auch nach der zweiten Op ginge auch nicht mehr als jetzt und ich dürfte dann auch nicht mehr machen als was ich jetzt darf.
Mein Probleme sind überwiegend Muskulär und ab BWS..aber da warte ich ab bis der Heilungsprozess vorbei ist und ich wieder mit der Krakengymnastik , Physiotherapie und Rehasport anfange. Danach wird sich zeigen was danach ist.
Ich denke ich werde jetzt ein Gegengutachten machen lassen müssen, aber ok ich kenne das ganze ja schon.
Ich bin erstmal erleichtert .

Lasst es euch gut gehen..

Donnerstag, 2. August 2012

die letzten 14 Tage



Morgen Morgen,

was ist in den letzten 14 Tagen passiert …. Nicht wirklich viel neues.
Täglich laufe ich meine Querfeldrunden mit meinem Mädel durch den Wald.

Gemalt , gezeichnet habe ich in den letzten 14 Tage nix mehr, bin viel zu sehr damit beschäftigt meine Heilung voran zutreiben. Da ich mal wieder einen Rückschlag hatte.
Kleine offene Stelle womit ich alle zwei Tage ins Krankenhaus zur Kontrolle muss.
Aber langsam habe ich das Gefühl es tut sich was, zumindest habe ich das Gefühl ich bewege mich besser schneller und auch so fällt mir manches etwas leichter.
Ich hoffe einfach dass ich dieses Jahr noch mal an Meer fahren darf und kann. Ich vermisse das Wasser habe richtige Sehnsucht und außerdem wollte ich endlich mal meine Mia durch Meer schwimmen lassen.

Mittlerweile habe ich auch mein zweites Gutachten hinter mir , dabei wurde auch ein Ct von meinen Halswirbelversteifung gemacht. Dabei ist heraus gekommen das dieser wohl noch nicht sicher durchknöchert ist. Er meinte ich müsste jedenfalls noch eine Op haben, heißt das ganze von vorne. Platte raus und neu aufbauen. Aber da lasse ich mir noch eine zweite und dritte Meinung zugeben. Im Moment versuche ich durch eine andere Ernährung und durch Salze und Homoöpathi meine Knochen aufzubauen, es muss ja einen Grund geben warum das alles so lange dauert. Ich habe beschlossen in einem halben Jahr darf man noch mal nachschauen. Hat sich bis dahin nix getan dann komme ich wohl nicht um eine Op herum. Aber irgendwie sagt mir mein Gefühl ich brauche für alles etwas länger und ich werde das schaffen. Ich mache mich nicht verrückt ich warte erstmal auf die anderen Meinungen. Ein Gefühl sagt mir viele sind zu schnell mit dem Messer zur Hand.

Jetzt werde ich erstmal weiter fit werden und wenn die Heilung abgeschlossen ist , möchte ich erstmal einfach nur wieder Leben und genießen.

Ich freue mich das der Sommer hier und da immer mal wieder zum Vorschein kommt.

Lasst es euch gut gehen und passt gut auf euch auf ..

Wünsche einen schönen Tag.

Samstag, 23. Juni 2012

schonfrist



moin moin,

23.6, gestern isr es genau 1 monat her, das die letzten op`s hinter mir liegen und im moment durchlebe ich wiedermal ein tief.
wie heißt es , die ruhe vor dem sturm< ich sage vielleicht ist das der sturm vor der ruhe. 3 schritte vor 2 zurück und dann geht es hoffentlich aufwärts. es gibt dinge an die kann man sich nicht gewöhnen.
jetzt heißt es wieder, schonen, nix tun und löcher in die luft schauen , mein himmel ist schon ein schweizerkäse…

dabei habe ich eigentlich nicht wirklich viel gemacht, ich habe versucht ein bisschen was zumalen und bin ein bisschen mehr herum gelaufen und habe hier und da mal was rumgekramt.. nix schweres.
malpause ist angesagt, aber ich war ja nicht wirklich weit gekommen und nun steht das bild da und wartet geduldig das es irgendwann mal fertig wird.ich hatte mich so darauf gefreut, aber vielleicht war es wirklich noch was zu früh ich bin ja manchmal ein wenig stur und will.. was ja nicht schlecht , einen kleinen inneren kampfhund zuwecken.

letzte woche war mein zweites gutachten beim zahn-kiefer.gesicht-chirugie und ehrlich das war vielleicht ein stress pur.
das erste gutachten meines körpers ist mittlerweile da und es zieht mich schon ziemlich runter , wenn man so schwarz auf weiß liest wie es um einen steht und was die dauerfolgen sind .
ich hoffe mal das waren die letzten gutachten , denn noch eins werde ich nicht zustimmen.

ihr seht es passiert nix aufregendes bei mir.
letztens bin ich an der schildstrasse vorbei gekommen und habe die jungs gesehen.
siebeneinhalb jahre schildstrasse , war schon ein stückchen mein zuhause, nicht nur für mich auch für meine bilder.
ich habe da wirklich schöne zeiten verlebt, wir hatte immer viel spaß mit höhen und tiefen.
aber jetzt merke ich das ich das alles gar nicht mehr vermisse und das es nicht mehr meine welt ist. den jungs geht es gut und im gegensatz zu mir geht bei ihnen alles normal weiter und haben alles vergessen. ich freue mich für sie, aber es tut schon ein bisschen weh, das ich merke das ich alleine da steh und das von ihnen nichts kommt,.kein anruf keine besucht nix, hätte ich sie nicht mal zufällig getroffen wüssten sie nix von mir. ist irgendwie schon erschreckend aber gut vielleicht verdrängung …ein freund meinte mal zu mir das es normal ist und meist nach so einem ereigniss die wege auseinander gehen und ein bruch da ist,,, hmm ich habe es zuerst nicht glauben wollen aber daran ist was wahres. vielleicht ticke ich da auch ein bisschen anderes das ich das lange nicht nachvollziehen konnte.

letztes jahr dachte ich ja ich wäre jetzt um diese zeit wieder so fit das ich mir einen neuen laden suchen könnte, mein kleines eigenes atelier / galerie, aber das muss noch warten.
daran halte ich aber weiter fest , malen ausstellen und kurse geben. klein schnuckelig soll er sein und einen kicker werde ich mir anschaffen..ich war im billard eh nie wirklich gut . aber ob es dieses jahr noch soweit sein wird , glaube ich nicht, aber dann nächstes jahr.

heute ist samstag und das wetter ist alles andere als sommerlich, habe das gefühl es wäre herbst.
ich wünsche euch ein schönes wochenende..

deutschland im halbfinale yeahhhhhhhhh… habe gestern bei freunde geschaut und freue mich auf donnerstag..
habe ein deal mit meinen sohn, 10 eure für jedes weiter kommen, damit er sein feiern auch finazieren kann.. schlechter deal ich weiß.. aber bislang klappen ja die siege..



Mittwoch, 6. Juni 2012

neuer Zwischenbericht




Morgen Morgen,

wird noch mal Zeit für einen neuen Zwischenbericht…die OP ist am 22.5 gut verlaufen und seit dem 26.5 bin ich nun aus dem Krankenhaus. Bislang verläuft alles gut . ich bin fast täglich zur Kontrolle da gewesen und die Naht ist geschlossen und es läuft auch immer weniger Wundsärom in die Wunde, aber das soll normal sein, das sich immer wieder neues bildet da es sich um eine große Wundhöhle handelt,ich werde aber hier und da punktiert. Das ganze muss ich nun aussitzen.
Am Freitag werden die Klammern gezogen, aber nach 17 Tagen hoffe ich doch sehr dass die Naht geschlossen ist und bleibt. Langsam verschwindet auch meine Panik , aber so ganz ist sie noch immer nicht weg.
Ich schone mich nah wie vor und mir fällt die Decke auf dem Kopf. Aber ich werde einen Teufel tun und irgendwas machen. Aber viel könnte ich ohnehin nicht machen.
Ich bin erstmal froh wenn am Freitag die Klammern gezogen werden , denn die tun schon verdammt weh und dann hoffe ich natürlich das sich alles weiter problemlos gestaltet.

Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit weiter mit lesen weiter mit kühlen und auf dem Rücken liegen , Filme anschauen und schlafen. Ich habe mittlerweile fast alle Filme durch die ich immer mal sehen wollte und meine Büchersammlung wird auch immer größer. Drehe brav meine kleinen Runden um den Häuserblock und schone mich nach Kräften.
Was soll man auch bei diesem durchwachsenden Wetter sonst machen 

Ich wünsche euch einen schönen Tag


Donnerstag, 17. Mai 2012

kleiner zwischenbericht


holla ihr lieben,

kleiner zwischenstand

ich habe schon kein zeitgefühl mehr seit dem ich nun wieder im krankenhaus bin , die op vom 26.4 nicht mitgerechnet sind es jetzt auch wieder 9 tage.

vom 26.4 bis heute drei 0p`s ist nicht schlecht und jedes mal heißt es nur ne halbe bis ein stündchen aber jedes mal waren es bestimmt 2 wenn nicht sogar mehr stunden.

am 26.4 metallentfernung, am 9.5 hieß es ohje, aufmachen durchspülen und noch ein bisschen altes gewebe entfernen zumachen…
am 15. 5 hieß es dann , no chance mein körperchen schafft es nicht alleine, die wunde schloss nicht und ein ständiges wundwasser trat aus und die wunde öffnete sich wieder.
also noch eine op. nun ist die wunde offen und ein schwamm liegt dazwischen . das ganze vakumgeschützt umhüllt damit alles ( wundwasser) vakummäßig abgepummt wird..
nebenbei hat man mir noch ein bisscen altes abgestorbendes gewebe entfernt.. alles bedingt durch die fixateure.

heute morgen habe meinen doc getroffen, er meint 5 bis 7 tage dann geht es wieder runter in den op und wenn alles gut läuft wird die wunde verschlossen und dann kommt der endspurt. .

ich bin so froh das sich noch kein infekt bis zur wirbelsäule ausgebreitet hat und so soll es auch bleiben.

aber ehrlich zwischendurch habe ich echt gedacht das schaffe ich alles nicht mehr und sich ständig neu zu motivieren und zu stärken kostet verdammt viel kraft.

aber was bald noch schlimmer , ne eigentlich ist es noch sclimmer, das liegen hier im krankenhaus, dieses eingesperrt sein. 3 mann auf ein mini klenes zimmer , zu je meinen nacbarn beträgt der abstand vielleicht gut 1 meter, kleiner waschraum und die toilette auf dem flur.. wow aber all das geht noch wenn man etwas privatssphäre hätte nd hier zu ruhe käme. nachts schlaff ich mit ohropax hätte ich nie gedacht das ich das mal brauche und das es so hilfreich sein kann, aber wenn man eine laut sägende schlafende neben sich liegen hat und wie gesagt der abstand von bett zu bett beträgt einen knappen meter könnte man denken man liegt im ehebett… wobei mein partner nicht schnarcht,
auch über tag geht hier die post ab ein ständiges kommen und gehen ein tür auf tür zu , eine hektik ohne ende.. hier kann man nicht wirklich gesund werden und zur ruhe kommt man hier auch nicht.. mal sehen wie es hier weiter geht,ich überlege ob ich mir ein einzelzimmer mieten soll..ca 100 euro am tag schlicht einfach ohne wc.. aber dafür ruhe..
so ein zimmer ist teurer als ein feines hotelzimmer, das ist wahnsinnig.. aber dafür jetzt soviel geld zuzahlen ist auch der helle wahnsinn und würde mein urlaub kosten den ich nach all der langen zeit bald mal bräuchte..

wenn vielleicht am 22. 5 oder am 24.5 die letzte op ist dann ist es genau 1 jahr her..

so jetzt heißt es geduld geduld, ach was ich liebe ich dieses wort ;-)

ich wünsche euch noch einen schönen tag

passt gut auf euch auf.

Freitag, 11. Mai 2012

alle Gute Dinge sind drei


Hallo Hallo

ja ja da denkt man jetzt geht es aufwärts und dann kommt alles anderes..

am mittwoch bin ich zur kontrolle ins krankenhaus , habs mir ja schon gedacht das was nicht stimmt.. 14.00 bin ich erneut in den Op gefahren worden
wunde wurde erneut aufgemacht , durchgespült und noch etwas geschnippelt..

das zweitemal innerhalb von 14 tage, ist ganz schön hart.. OP gut gelaufen... gestern durfte ich nach hause da es mir ganz gut ging und ich zuhause einfach besser zur ruhe kommen..dachte ich..
aber zu früh gefreut,am nachmittag gings dann nicht mehr so gut, schmerzen fieber ....
heute wieder zur kontrolle , wundheilungsstörung auf getreten und bevor sich da irgendwas entzündet , bin ich jetzt erstmal wieder hier für ein paar tage.. ist aber auch besser, weil gestern nachmittag gings mir wahrlich nicht so dolle.
naja jetzt bleibe ich erstmal hier, weil wenn es nochmal aufgemacht werden muss, ist da nix mehr was man zusammen nähen kann..

alle gute dinge sind je drei... also was soll jetzt noch schief gehen..

beste grüße aus dem krankenbett..

Freitag, 4. Mai 2012

da bin ich wieder


morgen, morgen

derzeit schmückt mein rücken 21 klammern.
die op ist nun 1 woche her und im ganzen geht es mir besser, habe halt normale wundschmerzen und muskelschmerzen aber das wird wohl irgendwann durch viel training vorbei sein.
aber ehrlich am anfang fand ich diese schmerzen wie eine wohltat gegenüber was ich die letzten 11 monate mitgemacht habe. ich bin so froh dass ich jetzt das gefühl habe es geht aufwärts.

diagnose war, schraubenfehllage, eine lag im spinalkanal eine ganz dicht an der arorta und dazu kam eine materiallockerung.
man darf ja immer selbst entscheiden ob ein material wieder raus kommt wenn keine komplikationen auftreten , denn jeder eingriff an der wirbelsäule kann gefahren mit sich bringen, aber ich musste.
aber ich habe immer gesagt da stimmt was nicht und habe das gefühl dieser fremdkörper muss weg.
schade ich hätte gerne das ganze metal gehabt, aber man hat mir vergessen es mit zugeben. aber wer weiß vielleicht sollte das so sein. eine freundin meint ich soll froh sein das ich es nicht habe .. es war nur kurz zubesuch.

jetzt werde ich wieder nach vorne schauen. am anfang fand ich das ganze noch so abstrakt und ungreifbar aber jetzt bin ich langsam auf dem weg .
ich weiß das es jetzt noch eine zeitlang dauert und ich noch etwas geduld haben muss . ich werde alles langsam angehen und nicht übertreiben.

yeahhhhhhhhhhhh ich habs geschafft und nun schau ich mal was die zukunpft bringt.


ich wünsche euch einen schönen tag
und passt gut auf euch auf

danke an all die mich begleitet haben in der ganzen zeit und an mich gedacht haben und mich immer wieder ermutigt haben.


Samstag, 28. April 2012

Grüße aus dem......




Grüße aus dem Krankenbett, ich bin in bester Gesellschaft und mir geht es gut, die Op ist gut gelaufen. Ich fühle mich befreit .

Sonntag, 22. April 2012

frau zwischen Pöllern









je Blatt 42 x 59 cm | Pastell | Stifte

Vorgezeichnet hatte ich 6 Blätter aber nach 3 fand ich es ausgereift und es verlor an Spannung. Also bleibt es diesmal nur bei diesen 3 Blätter.

Aber irgendwie dann kam mir die Idee ein bisschen herum zu experimentieren und so begann ich erst mit einer Frau und dann die zweite bis keine mehr aufs Blatt passte .Eine reine Studienzeichnung fand ich nicht wirklich spannend und schon zu oft gesehen .. so ließ ich mich treiben und folgte meinen Bauch.

Das ist nun dabei heraus gekommen.


Das war die reine Studie,.


Hier habe ich nun ein bisschen Spannung und Bewegung hineingebracht, ich war aber irgendwie nicht wirklich zufrieden und da es sich um ein Experiment geht konnte ich ungezwungen daran weiter machen.


Zuerst wollte ich einen ganz feinen Hauch an transperenz drüber legen aber mein Bauch sagte mir langsam heran tasten und schaen was kommt. Es war ist für mich nur ein Experiment.


das ist nun das Endergebniss meines Experiment.


Heute ist Sonntag und morgen muss ich ins Krankenhaus , Voruntersuchungen und werde auf die Op vorbereitet die am Donnerstag sein wird.
Ganz so einfach wird die Op nicht werden, da bei mir die Schrauben zulang waren und einige durch den Wirbelkörper gehen und dadurch eine an der Arorta grenzt und die anderen den Spinalkanal.. aber ich bin in den besten Händen.. und morgen erfahre ich mehr.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.



Montag, 26. März 2012

ich habe keinen nerv mehr


Mein Bild der Woche

im nächsten Leben komme ich als Hund zur Welt und finde Hundemenschen die mich den ganzen Tag Hund sein lassen ..

Ich habe bald keinen Nerv mehr und ich frage mich wie lange setzt man mich der Folter noch aus..Langsam muss es dochmal gut sein.

Jetzt war ich heute morgen nach dem ich mich die letzten fast 3 Wochen mit nem Virus rum streße nebst dem anderen im Krankenhaus, da habe ich dann erfahren das Bardenberg nicht die Ops durchführen die ich haben muss sprich material ex.. gut ich also nach würselen liegt ja direkt daneben..
cool da habe ich dann erfahren das frühstens Ende Juli Anfang August ein Termin frei ist..

Mein Gutachtentermin ist am 12.4.. dachte ja danach kann ich ins Krankenhaus..
so und nun..
jetzt überlege ich welche Alternative.. Klinikum.. mir bleibt ja fast keine andere Wahl, ein Krankenhaus was ich nicht mag und nicht wirklih vertraue..
zurück nach Hamburg ?
Vielleicht sollte ich das entscheiden nach meinen Gutachtertermin der im Klinikum stattfindet..

Die Orthopädie ist gefragt und anscheinend die Volkskrankheit... schade ich war bislang immer davon verschont...

Aber langsam habe ich die Nase voll , ich will endlich wieder Leben und die ganze scheiße vergessen und hinter mir lassen und nach vorne schauen.. am 22.5 ist der Unfall genau 1 Jahr her.. das reicht doch oder...

naja meine kleine geht es gut und ich werde jetzt noch ein bisschen die Sonne genießen..

bleibt Gesund und habt einen schönen Tag.

Mittwoch, 14. März 2012

Mein neuer Zwischenstand







mein neuer zwischenstand


ich war derweilen beim radiolge und die aufnahmen versprechen gutes.
die brüche sind gut durchknöcherst und nix spricht dagegen das ich jetzt in kürze mein material aus dem brustwirbel wieder heraus bekomme.

beim ct ist rausgekommen das die schrauben rechts in den spinalkanal tangieren.
jetzt erklärt sich für mich so einiges warum ich immer mehr schmerzen bekommen habe, was heißt mehr andere dazu. ich fiebere den tag dahin an dem ich endlich ins krankenhaus kann, auch wenn ich totale panik vor der op habe.

im moment plagt mich ein virus und ich fühle mich elendig. dazu kommt das mein zahn sich meldet , einer der zwei backenzähne die beim unfall stark beschädigt worden, einer ist schon kurz nach dem unfall raus gekommen und der zweite muss wohl jetzt auch dran glauben allerdings wird das ohne kleineren eingriff nicht machbar sein.

also werde ich jetzt erstmal den zahn machen lassen .
dann habe ich am 12.4 noch ein gutachtertermin den ich wahrnehmen muss und möchte damit es endlich mal weiter geht.
aber danach werde ich sofort ins krankenhaus gehen , nächste woche habe ich erstmal ein vorgespräch.

ich hoffe so sehr das sich danach einiges tut und ich einfach mal schmerzfrei bin, ich habe mittlerweile alles durch, sogar medikamentös was ich überhaupt nicht vertragen habe und wieder absetzten musste.
aber man gewöhnt sich an schmerzen und lernt irgendwie damit umzugehen. manche tage mehr manche tage weniger.

von meiner bewegung geht alles etwas fliesender was erfreulich ist und wenn ich nicht gerade viel mache sondern mich weiter schone heißt wenig anstrengendes kann ich ganz gut damit umgehen.
hier und da zeichne ich ja wieder, was aber wirklich manchmal mehr als schmerzhaft ist weniger während des schaffungsprozess aber danach falle ich oft wie ein kartenhaus zusammen und nix geht mehr.
ich fühle mich so amputiert wenn ich nix tue und dreh total durch und damit ich nicht in einen loch falle und depris schiebe beiße ich lieber dafür mal die zähne zusammen und trage die konzequenz. es tut so gut ein stück normalität wieder zuhaben.
aber ich hoffe nach der op geht es aufwärts und ich kann irgendwann wenn alles vorbei ist heißt auch die“ anwaltsgeschichte „ endlich wieder leben.
Ich will ja irgendwann meinen kleine atelierladen aufmachen.

so das war mein kurzbericht.

bussel gruß

Montag, 27. Februar 2012

drückt mir heute die Daumen



drückt mir heute mal die Daumen ich muss gleich zum CT
CT der BWS 1-6 knöcherne Durchbaung zwecks Metal ex..


wenn alles ok ist,wird entschieden ob ich mein Metal aus dem Bws heraus bekomme..

ich bin so froh wenn das wieder raus ist , dann hoffe ich das es dann endlich nach oben geht mit mir und ich irgendwann wieder unbeschwert mein leben genießen kann.. yeahhhhhhhhhhh

am Mittwoch bekomme ich das Ergebnis.. ich freue mich so.. nach 9 Monate muss es doch mal gut sein..

wünsche euch einen super schönen sonnigen Tag

Sonntag, 22. Januar 2012

22.1. mein Bild der Woche


mein bild der woche.

heute sind es genau 8 monate her und stück für stück geht es aufwärts. ich habe wirklich daran geglaubt nach 6 monate bin ich wieder fit und kann bäume ausreiZZen.. aber bäume sind es noch nicht aber kleine stecklinge. jetzt warte ich weiter geduldig ab bis ich hoffentlich im märz die fixateure aus meinen verdammten rücken rausbekomme und dann hoffe ich das es in riesen schritten nach oben geht und ich endlich meine pläne die ich habe verwirklichen kann.zeit genung zum nachdenken und zum planen habe ich ja.
bewegen kann ich mich mittlerweile schon viel besser nur die rechte seite die hinkt immer noch hinter her und langsam denke ich dass die nie wieder wird... links einschränkungen aber rechts dann noch was mehr.. mir fehlt meine flexibilität meiner bewegung auch wenn ich mittlerweile ganz gut damit umghehen kann aber eine masive einschränkung ist es dennnoch.
ich hoffe auch das ich nach der op langsam mehr und mehr schmerzfrei werde.. ich habe mittlerweile fast alles durch was lindert.. angefangen von der akupunktur bis hin zur stoßwellentherapie..
bin bestens informiert..
und knatschen kann ich auch gut habs gemerkt... aber ich lasse mich nicht davon unter kriegen und lachen ist die beste medizin... und ich lache gerne und viel..
aber jetzt mache ich erstmal nix mehr und wenn es gar nicht geht gehe ich ins schmerzzentrum und vielleicht kann man da den schmerz unterbinden bis zur op..

aber vorher muss ich noch zum gutachter, wow versicherungen , jetzt langsam verstehe ich all den ärger den man haben kann. irgendwie wird alles angezweifelt..

alleine das ich mich jetzt auf den kopf stellen lassen muss, müsste man mir schmerzengeld zahlen . aber ich hoffe da wird man mir dann endlich mal sagen können wie es weiter geht udn welche folgen das ganze auf lange sicht hat und was ich darf und nicht und und...

seit dem ich aus der schildstrasse rausgeganngen bin habe ich auch von den jungs nix mehr gehört und gesehen,aber so wie hier und da mal mitbekomme geht es ihnen allen gut . langsam vermisse ich sie auch nicht mehr und freue mich auf meinen neuanfang.
menschlich bin ich nah wie vor von ihnen enttäuscht.


so ich wünsche euch ein schönes wochenende..
sorry wenn ich mich so selten bei den einen oder anderen melde..
vielleicht zeichne ich heute noch was mal sehen...
das wetter lädt dazu ein.. regen wind und grau in grau...