
mein liebster
wenn bilder fixieren
geschwängerte worte greifen
sinnentleert entweichen
wird es zeit den ort zu verlassen
ich will nicht um meine seele trauern müssen
betören beschwören im singenden nebelrausch
oh nein mein liebster
meine schenkel breit die kannst du haben
frage mich nicht weiter nach dem sinn
ich lebe unverzagt hemmungslos in den tag
ich werde nicht auf samtweichen blüttenblätter verzagen
ich habe nichts versprochen schon gar keine perfektion
möchte nur trunken meine flügel breiten
mich in erregung drehen wenden
es ist meine eine art der lebendigkeit wendigkeit
ich bin nicht geboren mich zuverlieren in einer unsättigen lust
um mich in der masse des selbstbetruges der innerenleere wieder zufinden
wenn ich mich deiner dieser hingeben würde
wäre ich verloren ein trügerisches bild würde sich in seltsamer form beflügeln
mein verstand formte bilder in der leichtigkeit der lust
sanft fühlte ich das eindringen
meine schenkelbreit die kannst du haben
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