Heute geht es auf nach Kelmis, es ist schon sonderbar,
nach der Vorbereitung und nach dem hängen würde ich mich gerne zurück ziehen
und wenn nur mal kurz aus der Ferne die Ausstellung betrachten oder mich in eine Ecke verziehen und alles nur
still beobachten. Nach all den Jahren habe ich mich immer noch nicht daran
gewöhnt und ich weiß nicht ob ich es jemals kann. Eine liebe Kollegin meinte mal
zu mir , Ela das nennt man Lampenfieber, ich bin davon nicht überzeugt, denn
Lampenfieber verschwindet meinst wenn man auf der Bühne steht , aber ich habe
oft das Gefühl nach eine halben Stunden möchte ich gehen, auch wenn es meist richtig
schön ist und nette Gespräche stattfinden und ich mich darüber freue.
Jede Ausstellung zerrt irgendwie auch an Kräften und ich
fühle mich an diesen Tage und danach wie ausgelaugt…Ja und das ganze findet diesen Monat
noch dreimal statt, wobei das Übernächste Wochenende schon sehr hart finde ,
zwei volle Tage von morgens bis abends.
Auf nächste Woche freue ich mich richtig und ich hoffe
das Gefühl ist dann nicht so stark .
Was ich auch nie mag, ist die Frage was zieht man an. Am
liebsten würde ich meine ollsten bequemsten Sachen anziehen, aber das geht
irgendwie nicht. Also sollte ich mich gleich mal damit beschäftigen, lenkt ein
bisschen ab ..
Gestern habe ich eine ganze Menge geschafft bekommen, ich
habe die Bilder alle fertig für die nächsten Ausstellungen.
Ich habe gestern mir Drahtgeflechte gemacht für die
großen Plexiglasscheiben, da ich ja einige von 3mm habe macht 6 mm mal 110 x
80.. ist schon ein beachtliches Gewicht und die werden nicht an kleinen Nägel
halten also doch an Galerieleisten
hängen und dafür habe ich nur die Vorrichtungen fertig.
An den Leinwänden habe ich auch alle Hacken befestigt und
nach Handarbeit habe ich doch mal meinen Akkubohrer genommen geht eindeutig
schnelle und leichter.
Jetzt hoffe ich mal das ich nächste Woche Zeit finde mich
mal mit dem Projekt Kunstroute „Systemumstellung“ zu beschäftigen, nachdem ich
mir wieder Platz und Ordnung geschaffen habe..
Das brauche immer ein bisschen Ordnung für Neues, das
hilft meist mein inneres Chaos aufzuräumen wenn ich mein Atelier aufräume.



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